Technik: Selbstbau / Experimente


Inhaltsverzeichnis:
80m Antenne bei DM5AA
BCR im neuen Gewand, von DM5AA
Antennascope für DipIt (QRP-Projekt), von DM5AA / DL2KWW
6m Bake mit Magnetic Loop von DG0KF / DL2KWW
80m "Isotron"-Antenne, realisiert von DO1WRB
Eigenbau Multiband Kurzwellen-Empfänger, von DE1JHH
Netzwerktester, von DM5AA
Konstruktion der Antennenmastspitze, von DG0KF
Interface z.Transceiversteuerung und -programmierung, DL2NTE/DL3CF
C-Pole-Antenne, erfolgreich erprobt bei DM5AA
Station von DL9GWD
Groundplaneantenne "GP-KWF", von DL3KWF
RX:  0-V-1, von DM5AA
Blue cool radio - ein QRP-CW-Transceiver für 40 m bis 17 m, DM5AA
APRS-"V11-Tracker", DL9GTD und DL7FBG


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Antenne
Tunerblock

Endlich wieder auf 80m – neue Antenne bei DM5AA

Seit vielen Jahren arbeite ich erfolgreich mit meiner Cushcraft-Vertikal R8 von 40m bis 10m. DX geht recht gut, QSOs über kürzere Distanzen sind oft etwas schwieriger.
Immer wenn ich mal ein QSO auf 80m machen wollte, habe ich die Vertikal „zwangsangepaßt“, der Wirkungsgrad war gering und die Ergebnisse natürlich bescheiden. Manchmal verhalf dann auch ein provisorisch aufgehängter Draht von etwa 25m zu besseren Ergebnissem. Aber alles natürlich keine vernünftige Dauerlösung. An anderen QTHs hatte ich ja früher recht erfolgreich symmetrische Antennen eingesetzt, so z.B. in den 1980er-Jahren 2x13,5m, die auch mit QRP auf 80m noch hervorragende Ergebnisse brachte.
Provisorisch testete ich im vergangenen Sommer eine symmetrische Antenne von 2x8m, deren Hühnerleiter direkt zum Shack führte – zu kurz. Ab 40m ging alles ohne
Probleme, auf 80m kein wirklicher Erfolg, weil für einen vernünftigen Wirkungsgrad einfach Antennenlänge fehlt.
Mehr Antennenlänge hätte ich an der anderen Grundstücksseite – aber das würde  eine Hühnerleiterlänge von etwa 35m um 3 Ecken geführt bedeuten.
Die Lösung fand ich unter:
http://www.hamware.de/hardware/tuner502/at502-d.htm
Natürlich könnte man so etwas auch selber bauen, Vorschläge gibt es ja viele. Ich
Entschied mich für den Kauf, meine XYL half beim Ausheben des Kabelgraben und Uli (DL2KWW) beim Errichten der vorerst nur in 7m luftigen Höhe schaukelnden Antenne. Die Hühnerleiter endet am ferngesteuerten Koppler, der ziemlich wettergeschützt an meinem Gerätehäuschen montiert ist. Von dort gehen das Koax-Kabel und die Steuerleitung für den Koppler 22m unterirdisch um die entsprechenden Ecken bis in mein Shack.
Zum WWDX-Contest CW 2009 wurde alles gerade noch rechtzeitig fertig. Ich hatte es zwar erwartet, war aber dennoch überrascht, wie gut die Antenne trotz der relativ geringen Höhe funktioniert. Im WWDX wurden 62 Länder auf 80m auf Anhieb erreicht (100W). Beeindruckend auch die teilweise doch signifikanten Unterschiede
zur Vertikal auf den Bändern ab 40m.
Wenn das Wetter es wieder zulässt, wird die Antenne noch etwas erhöht und auch noch ein Optimum für 160m gesucht, was jetzt aufgrund der Längenverhältnisse  noch nicht ganz gegeben ist.

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Con
DM5AA

Kabelgraben
Tuner



BCR im neuen Gewand

Trotz der guten elektrischen Eigenschaften störte mich am BCR
die etwas fummelige und schwierige Bedienbarkeit.
Da half auch mein schicker Funkkoffer nicht..

Nun habe ich dem BCR ein neues Zuhause verpasst
und bin sehr zufrieden. Der Bedienkomfort ist sehr gestiegen.

Zur Verwendung kam ein Schubert-Gehäuse,
Platz für ein Blei-Gel-Akku ist auch,

portable- und Urlaubsfähigkeit ist damit garantiert.

Den Rest sagen die Bilder.

72/73 Con - DM5AA

 

Trennung top

Antennascope - Schaltung

Antennascope mit DipIt

Auch im Zeitalter moderner Antennenanalyzer und vor allem, wenn man auch ohne konjugiert komplexe Werte und ohne Smith-Diagramm leben kann, ist ein Antennasscope oder auch HF-Messbrücke ein einfach herzustellendes und vielseitiges Hilfsmittel.
Uli, DL2KWW, verwendet schon seit Jahren erfolgreich ein derartiges Antennascope, gespeist mit einem alten Röhren-Dipper.

Nachteil: die relative Frequenzungenauigkeit und Abhängigkeit vom Stromnetz. Mit dem „DipIt“, dem modernen und sehr universellen Dipper von QRPProject tauchte nun die Frage auf, ob der zur Verfügung stehende HF-Pegel von +7 dBm für eine HF-Messbrücke ausreicht. Entscheidend ist dabei das verwendete Messinstrument. Ein Instrument mit einem Innenwiderstand von 6,5 kOhm und einem Messbereich von 30 uA brachte den entsprechenden Erfolg.
Probe- und Vergleichsmessungen an verschiedenen Antennen bestätigen die Brauchbarkeit für den gesamten Kurzwellenbereich.

Literatur: Rothammels Antennenbuch in verschiedensten Auflagen

Con, DM5AA und Uli, DL2KWW


Antennascope links und DipIt rechts

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DG0KF:6m Bake DB0HGW
unter diesem Rufzeichen ist die Bake auf 50,083 MHz mit 3 Watt EIRP QRV.
Teststandort: JO64SD
Sys-op DG0KF

DL2KWW:
6m Magnetic Loop
erster Einsatz an der Bake.
Konstrukteur: DL2KWW

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DO1WRB: Realisierung einer 80m - "Isotron"- Antenne

Wolfgang hat nach einer Möglichkeit gesucht, um auch an seinem "antennengeschädigten" QTH auf 80m QRV zu werden. Er hat eine von Geri DF7DF, auf dem diesjährigen V30-Feldtag in Koserow, vorgestellte "Isotron"-Antenne nachgebaut. Erste Messungen und Test-QSO´s aus den Räumen der Klubstation waren erfolgreich.
(Für eine genauere Schaltung auf das Bild klicken.)

Wolfgang DO1WRB mit seiner 80m Isotron-Antenne im SFZ

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DE1JHH: Eigenbau Kurzwellen-Empfänger

Hier kommt mal das Konzept des Multiband Kurzwellen-RX von Jörg, DE1JHH.
Man kann auch mit einfachen Mitteln und Bauteilen aus der Bastelkiste einen prima Empfänger bauen,
Die Messungen am Messplatz im SFZ haben sehr gute Werte ergeben.
(Für eine genauere Schaltung auf das Bild klicken, einzelne Applikationen des Konzeptes wurden einschlägiger Literatur entnommen.)

Eigenbau Multibandempfänger von DE1JHHKonzept, zum Vergrössern hier klicken !

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DM5AA:  Netzwerktester

Nun ist er fertig, der Netzwerktester des „Funkamateur“.
Dank der mit SMD-Bauelementen industriell vorbestückten Leiterplatte war der Aufbau kein Problem – die teilweise doch sehr kleinen SMD-Chips hätten meine ohnehin schon gestressten Augen wahrscheinlich überstrapaziert.
Die Inbetriebnahme war problemlos, lediglich beim USB-seriell-Adapter habe ich mich verkalkuliert. Mein schon vorhandener USB2.2-Adapter steuerte zwar den NWT, transportierte aber keine Messwerte. Mit einem USB1.1-Adapter lief dann alles einwandfrei.
Erste Messungen begeisterten mich. Eine SWR-Messung meiner Vertikalantenne vom Shack aus demonstriert die Möglichkeiten dieses kleinen Gerätes. Weitere Beispiele sind beigefügt.
Wer sich mehr dafür interessiert, findet alles im „Funkamateur“, beginnend in
Heft 10/2006.
Baubeginn
NWT ist fertig
der komplette Netzwerktester

 

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Konstruktion der Antennenmastspitze von DG0KF

Im Jahr 2002 habe ich bei EBay einen alten Gittermast für wenig Geld bekommen. Neben dem Transport über 650 km und dem Aufstellen von 6 Teile a 70 - 150 kg, gab es noch das Problem mit dem Einbau des Rotors und des drehbaren Rohres inklusive Oberlager zu lösen. Der Mast hatte ein Rohr im oberen Segment welches fest eingeschweißt war.
Es mußte somit eine Befestigung für das Oberlager und für den Rotor eingebaut werden. Beides habe ich mit je einer 5 mm dicken Eisenplatte gelöst. Die alte Mastspitze wurde so abgetrennt das die Oberlagerplatte direkt auf das oberste Segment aufgeschweißt werden konnte.

Das Oberlager konnte dann einfach aufgeschraubt werde. Für den Rotor habe ich im ungefähr gleichen Abstand wie das Mastrohr über dem Oberlager hinaus steht, die 2. Stahlplatte eingebaut. Diese ist über Winkeleisen mit Rohrschellen (diese gibt es im KFZ-Zubehörhandel bis zur Stärke M10 un für Rohre von ca. 70mm Durchmesser) lösbar im Mast befestigt, so daß der Rotor mit Rohr im Mast heruntergelassen werden kann, falls es erforderlich ist.

Bei dem Mast in Bremerhagen ist das Spitzenteil abnehmbar. Wir sollten somit ohne Schweißarbeiten auskommen, was den Vorteil hat, daß der Zinkkorrosionsschutz erhalten bleibt.

Dies ist als Anregung gedacht, wie wir es machen können.

 

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Universelles Interface zur Transceiversteuerung und -programmierung
Idee und Realisierung: DL2NTE - unterstützt durch DL3CF

Anregung für eine einfache nützliche Bastelei an den langen Winterabenden

Zur Steuerung und Programmierung von Handfunkgeräten oder Stationstransceivern mit einem PC wird in der Regel ein Interface benötigt, um die unterschiedlichen Pegel der Schnittstellen aufeinander anzupassen. Programmierkabel oder andere fertig aufgebaute CAT-Interfaces sind meist nicht ganz billig zu bekommen und in der Regel nur für ein Gerät brauchbar. Außerdem wird meist eine externe Stromversorgung benötigt. Die von den meisten Afu-Programmen unterstützte  serielle PC-Schnittstelle wird bei neueren PC und Notebooks immer seltener. So entstand die Idee für eine universelle Interface-Box, die am USB-Anschluß des PC funktioniert, ohne zusätzliche Stromversorgung auskommt und mit einem Materialeinsatz von etwa 25 Euro zu realisieren ist.

Herzstück der Schaltung ist der Schnittstellenkonverter MAX 233, der gegenüber der weit verbreiteten MAX 232 den Vorteil hat, ganz ohne externe Bauelemente auszukommen. Beide stammen aus der gleichen Familie des Herstellers MAXIM. Datenblätter sind auf der folgenden Webseite veröffentlicht: http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX220-MAX249.pdf

Die serielle Schnittstelle wird durch einen USB-seriell-Wandler bereitgestellt, der für unter 10 Euro beim Elektronikversand zu bekommen ist. Aus der USB-Schnittstelle erfolgt auch die Stromversorgung der Interfaceschaltung.
Alles zusammen findet im modifizierten Gehäuse eines USB-4auf1-Umschalters ausreichend Platz (Reichelt-Elektronik:
USB DTS-4B-1A).

Das folgende Bild zeigt die Schaltung der Interface-Box. Zusätzlich zum Interface-IC MAX233 wurde über den Umschalter eine Invertierung des TTL-Pegels auf der Transceiver-Seite vorgesehen. Diese Pegelumkehrung ist für einige Kenwood-Transceiver notwendig.
Schalterstellung A schaltet das Signal von der RS-232 Schnittstelle über die MAX 233 auf die DIN-Buchse 1.
Schalterstellung B schaltet das Signal von der RS-232 Schnittstelle über die  MAX 233 auf die DIN-Buchse 2, wobei die TTL-Pegel über 4 Gatter (DL04) negiert und zusätzlich die Handshake-Signale RTS und CTS bereitgestellt werden.
Schalterstellung C entspricht der Schalterstellung B ohne RTS/CTS.
Schalterstellung D schaltet die Betriebsspannung der MAX 233 / DL04 ab und die RS-232 kann direkt zum TRCVR-Anschluss genutzt werden (z.B. FT847).

Die folgenden Bilder zeigen in Schritten den Aufbau des Gerätes.

Leiterplatte und Umschalter aus dem Gehäuse ausgebaut Leiterplatte zersägt, linke Buchse einzeln, rechter Teil mit Befestigungslöchern zum WiedereinbauEckige Öffnungen an der Rückwand ausgefeilt und 2 DIN-Buchsen und
1 SUB-D-Buchse eingebaut
Rückansicht mit neuen BuchsenStreifenleiterplatte mit MAX 233, DL004 und Drahtbrücken, passend für Befestigung im Gehäuse

...und so wird dann alles zusammengefügt. Die Verdrahtung ist der eigentliche Hauptteil der Arbeit.

Schalter, Buchsenleiterplatte wieder eingebaut und vorverdrahtet.USB-Buchsen A und B-Type direkt verbunden, RS 232-Konverter am Gehäseboden mit Klebepad und Kabelbinder befestigt.
SUB-D-Buchsen 1:1 verbunden und mit Kabelanzapfungen an Pin 2,3,5,7 und 8 versehen. Die Verwendung von eindeutigen unterschiedlichen Farben für die Drähte ist dringend zu empfehlen!
Streifenleiterplatte mit MAX 233 und DL04 darüber mit Abstandshülsen in das Gehäuse eingesetzt und an die vorbereiteten Drahtenden angeschlossen. Jetzt ist das Gerät auch schon fertig!
Für die Verbindung zum Funkgerät sind jetzt nur noch die passenden Adapterkabel anzufertigen.
Wichtiger Hinweis:
Bei der Treiberinstallation des USB-RS232-Konverters wird diesem in der Regel eine COM-Port-Nummer zwischen 5 und 9 zugewiesen. Mit dieser Einstellung kommt manche Afu-Software aber nicht zurecht. Unter Windows XP läßt sich diese aber einfach umstellen in der Systemsteuerung unter: System--Gerätemanager--Anschlüsse COM und LPT--Kommunikationsanschluss (COM7)--Eigenschaften--Anschlusseinstellungen--Erweitert--COM-Anschlussnummer.
Für Windows 98 liegt auf der Treiber-CD ein kleines Programm mit dem Namen Comport.exe bei, das die Einstellungen ebenso verändern kann.

Interessante Links:
http://www.ham-radio.ch/doc/CATbox.pdf
http://www.westsomerset-arc.co.uk/Two%20Computer%20-%20rig%20interfaces.pdf
http://www.ssiserver.com/info/pskmeter/interfaces.pdf
E-Mail: dl2nte@aol.com

 

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C-Pole-Antenne bei DM5AA erfolgreich erprobt

Da gab es doch am 24. Mai endlich mal einen regenfreien Tag, der sogleich genutzt wurde,
die seit langem geplante C-Pole-Urlaubsantenne für 40 und 30m zu realisieren und zu erproben. Zur Anwendung kam die durch Ulrich, DL2KWW modifizierte Variante.
Dank Ulrichs exzellenter Vorarbeit mit EZNEC und seinen konstruktiven Überlegungen und Vorarbeiten war der Aufbau auch bei starkem Wind leicht bewerkstelligt.
Der Abgleich gestaltete sich sehr einfach und war schnell gemacht. Vorteil: Abgleich erfolgt nur am Einspeisepunkt in bequemer Arbeitshaltung.

DL2KWW beim Abgleichc-pole Antenne reisefertig

Dann der spannende Vergleich durch einfaches Umschalten zwischen meiner Vertikal R8 und der C-Pole: völlig gleichwertig, wobei die C-Pole-Antenne weniger Grundgeräusch liefert.
Über 30 QSOs mit Europa und Asien waren dann der erfolgreiche Antennentest-abschluß.

c-pole Antenne für 30 + 40 m bei DM5AA

Fazit: Die C-Pole-Antenne in der gewählten konstruktiven Variante von DL2KWW ist eine einfach aufzubauende (1 OP + eingewiesene XYL reichen aus) Urlaubsantenne, wenn der Platz am Urlaubsort ausreicht, und sie hat den Vorteil, eine richtige (!) Antenne zu sein.

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Con

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Station von DL9GWD

Seit April 2005 funkt Ralf mit dieser Stationskonfiguration. Die Anpassung für das 12- und 10-Meter-Band ist problematisch. Offenbar wirkt sich die Länge des Koax-Kabels ( > 0,5 x Lambda) ungünstig aus. Ein direkt an der Antenne betriebene Automatiktuner schafft Abhilfe, was erst nach dem Sonnenfleckenminimum von Bedeutung wäre. Ergebnisübersicht nach 13 Monaten Betrieb siehe Ergebnisse.

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Groundplane "GP-KWF"
die neue Urlaubs-Antenne von DL3KWF und DL3KWR

Historie:
Seit 1996 wird für den Potabel-Betrieb eine GPA-50 verwendet. Nachteile: 40-Meter-Betrieb nur mit zusätzl. Dipol möglich, auf den oberen Bändern strahlt nur der untere Antennenteil.
Ab 2002 kam die GPM-1500 zum Einsatz. Vorteile: alle Bänder, es strahlt die gesamte Antennenlänge.
Nachteil: mechanisch und elektrisch auf Dauer nicht stabil - im 4. Nutzungsjahr erhebliche Anpassungsprobleme, so daß der Funkbetrieb auf 40 und 30 Meter nur noch mit maximal 45 Watt möglich war.

Neue Antenne:
Anforderungen: Transportlänge < 1,25 m, leicht auf- und abbaubar, Masse: deutlich unter 4 kg, Allband.
Kein geeignetes Angebot auf dem Markt (außer GPM-1500).
Eigene Lösung unter Verwendung des ICOM-Tuners AH-4 (Preis in Europa zu hoch, Suche nach Import). Vorteile: Optimale Anpassung für alle Bänder für Transceiver und Antennenfußpunkt, es strahlt die gesamte Antennenlänge, keine Radials, keine Breitbandübertrager. Kritische Antennenlänge ist 0,5 Lambda.
Als Antennenträger dient nach Empfehlung von DO4RM eine 7m lange Angelrute (Stippe) - Transportlänge
1,10 Meter, Masse 860 Gramm. Antenne und Spule 2,5 mm² isolierte Kupferlitze.

Aufbau: Antennenlitze wird mit Isolierband an der Angelrute befestigt (Abstand = 30 cm). Auf das untere Ende
der Angelrute wird als Variable die Spule (4 ... 6 Windungen) gewickelt. Mit Veränderungen der Spule wird
der Lambda-Halbe-Punkt der Antenne zwischen 2 Amateurfunk-Bänder geschoben (z.B. 14 und 18 MHz).
Diese Veränderung ist angebracht bei einem Stehwellenverhältnis > 1:1,3. Das Anschlußkabel zwischen Spule und Tuner auf dem Bild unten ist zu lang. Der Tuner muß unbeding mit einer Erde oder Gegengewicht betrieben werden. Hier wird als Erdleitung der Schirm des Steuerkabels (neu, nicht aus dem Lieferumfang) genutzt, der am Transceiver mit der Schutzerde des Hauses verbunden ist.

Prinzip
Antennenhalter: Besenstiel
5 Windungen, D=40 mm
Aufbau in CT3

Betriebserfahrung nach erstem Einsatz vom 09.-22.03.2006 in Madeira, CT3: deutlich besser als GPM-1500 !

 

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RX:   0 - V - 1

Im Zeitalter der Schaltkreise und Digitalfilter kann man auch erfolgreich mit Geräten wie zu Großvaters Zeiten hören - ein Bericht von Con, DM5AA

   

Lange ist es her, so 1962/63 ungefähr. Neben einem CW-Tempo von 40 BpM musste man für den Erhalt der SWL-Nummer auch einen KW-Empfänger vorweisen. In dieser Zeit entstand mein erster 0-V-1. Es war ein Allstromgerät und aus heutiger Sicht lebensgefährlich. Bestückt mit 2 Röhren EF12, geheizt aus dem Netz über 1 kOhm/ 40 Watt und direkter Gleichrichtung der Netzspannung. Man musste nur den Netzstecker richtig herum einstecken. Steckspulen baute ich für 80, 40 und 20m. Der Empfang war überwältigend, ich hörte alle Kontinente und viele seltene Länder und verschickte jede Menge SWL-Karten, die zu dieser Zeit auch noch größtenteils beantwortet wurden.

Leider ist mein erster 0-V-1 nicht mehr erhalten. Nach über 40 Jahren hatte ich nun die Idee, noch einmal so wie früher die Bänder zu beobachten. Ich machte mich ans Werk und es entstand im Prinzip der Empfänger von damals aufs neue. Einziger Unterschied: diesmal hat er einen Netztransformator. Was daraus geworden ist, kann man auf den Bildern sehen. Wichtig war: alt sollte er aussehen. Verblüffend und doch erwartet sind die Empfangsergebnisse. Es ist faszinierend, wie man mit feinfühliger Bedienung der Rückkopplung die Trennschärfe steigern und schwächste CW-Stationen hervorragend lesen kann. Nur eins geht nicht: QSOs lassen sich nur schwierig fahren, da beim Senden der 0-V-1 total übersteuert und die Frequenz weggedrückt, er im Empfangsfall selten exakt auf die ursprüngliche Frequenz zurückkehrt, hi.

73 Con DM5AA

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"Blue cool radio" - ein QRP-CW-Transceiver für 40m bis 17m
ein Weihnachtsbastelgruß von DM5AA (2005)

oben: Bearbeitungsstand zwischen Weihnachten und Silverster 2005

unten: Bearbeitungsstand am 15.01.2006: Empfangsteil ist komplett bestückt und abgeglichen. Es dauert sicher nicht mehr lange bis zum ersten QSO.

unten: Nun ist das "blaue Wunder" fertig. Die ersten QSOs sind auch gelaufen.

Output: 40 Meter - 8 Watt ..... 17 Meter - 4,7 Watt

Projekt der DL-QRP-AG

Mehr Informationen siehe FUNKAMATEUR 5/2005 und unter www.qrpproject.de

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APRS "V11-Tracker"
ein Bastelbeitrag von Frank, DL7FBG
APRS-Projekt "V11-Tracker aus dem Jahre 2005, in Zusammenarbeit mit Thomas, DL9GTD (Soft- und Hardware)

Wir suchten nach einer Möglichkeit APRS-Signale ohne großen Aufwand, also ohne Rechner und wenn möglich auch ohne zusätzliche Baugruppen wie ein TNC, oder Baycom-Modem zu empfangen, ein weiterer Wunsch war der mobile Einsatz, mit der Nutzung von vorhandenen Daten aus GPS Empfängern.

Es war interessant sich in diesem Zusammenhang mal intensiver mit Mikrokontrollern und mit den Grundlagen der unterschiedlichen Protokolle (NMEA, AX25, APRS usw.) zu beschäftigen.

Dies ist nun das Ergebnis der großen Mühe, vor allem von DL9GTD bei der Entwicklung der Software.

Der "V11-Tracker" !

APRS "V11-Tracker":

- empfängt APRS (oder PR) Stationen, auf einem Display mit einer Aufösung 20x4 Zeichen
- sendet im "Home Mode" (hier wird kein GPS-Empfänger benötigt) - die programmierte lokale Position,
der Eintrag des eigenen Rufzeichens, der Positionsdaten sowie einer kurzen Nachricht erfolgt via COM Schnittstelle (9600 Baud) mit beliebigem Terminal-Programm, diese Daten bleiben auch nach dem Trennen von der Stromversorgung erhalten.

- ein weiterer Modus ist der "GPS Mode" - hier wird die GPS-Position aus einem NMEA-Protokoll verwendet, der "V11-Tracker" wird dazu mit einer GPS-Mouse, Garmin, oder GPS Handheld-PC verbunden.

 

Der "V11-Tracker" arbeitet ohne TNC !
- er wird direkt mit dem Funkgerät verbunden.

- das Gerät benötigt keine Tasten und Schalter! Alle Vorgänge laufen nach dem Zuschalten der Betriebsspannung automatisch ab !

Verwendete Schaltungen:
- FX614 Modem, AT-Mega8-16 Controller und MAX 232.

"V11-Tracker" im "Home-Mode"
 
und so siehts Innen aus

Technische Daten:

Betriebsspannung 8-18 V =/~
Stromaufnahme: 25 mA (ohne LCD Hintergrundbeleuchtung)
Gehäuse-Maße (120x65x40mm)

Protokoll: APRS AX.25 Protokoll (1200 Baud AFSK/FSK)
Darstellung 20x4 LCD Display.

Aussendung: "Home- oder GPS-Mode", automatische Erkennung des angeschlossenen GPS-Empfängers (NMEA 4800 Baud)

Darstellung im "Home-Mode":empfangene AX25-Signale (APSR/PR) und im "GPS-Mode": Position, Datum, UTC, empfangene Satelliten und die eigene Geschwindigkeit (nicht im Motorola-Protokoll)

Anschlüsse:
- 5 pol DIN (Belegung wie am TNC) als Verbindung zum Funkgerät,
- RJ45 8 pol universell zur RS232 (progr. APRS message and call) sowie LPT (progr.AT-Mega) zum PC oder RS232 zur GPS-Mouse (NMEA und Mouse-Spannungsversorgung)
- AC/DC in Buchse für Hohlstecker

 

Neuigkeiten vom V11-Tracker:

Inzwischen ist mein GPS-Modul für den V11-Tracker fertig gestellt.
Grundlage ist ein Industrie Modul "oncore-ut" der Firma Motorola

- die Software lässt sich jetzt vom MNEA-4800 Baud auf das Motorola-9600 Baud Protokoll umschalten, somit ist der V11-Tracker nun nutzbar für übliche GPS-Empfänger aber auch industrielle GPS-Module mit Motorola Protokoll.

- Ein Fehler wurde in zwischen auch beseitigt, ein sauberer Reset ohne Datenverlust ist nun möglich bei Absinken der Betriebsspannung unter
4 Volt.

Inzwischen ist nun auch das GPS-"oncore"-Modul fertig gestellt, hier die komplette Station 
... hier arbeitet der V11-Tracker im GPS-Mode

Welche Überlegungen gibt es noch:

- da der große Teil der Arbeit von Thomas DL9GTD geleistet wird und auch bei ihm die Zeit knapp ist, wird es in kleinen Schritten vorwärts gehen.

-zur Zeit gibt es weitere Überlegungen die Schaltung zu verändern um unabhängig vom schwer erhältlichen Modemschaltkreis zu sein.

-es wird an einer Mehrfach-Abtastung des Empfangssignals gearbeitet um das Gerät empfindlicher zu machen.

-CRC-Check sollte schaltbar sein (z.B. Empfang von Signalen der ISS)

-ein Wunsch ist auch die wahlweise Ausgabe der Formate von Koordinaten, Locator oder Gauß-Krüger im GPS-Mode

-Möglichkeit der Darstellung der RX-APRS Signale im GPS-Mode

 
Mögliche
V11-Tracker Varianten
RX von PR oder APRS Signalen

RX von aktuellen, TX von program-mierten
APRS Signalen

TX von aktuellen Positions-
daten im APRS Format
Positions-bestimmung mittels GPS ModulsTX von program-mierten APRS SignalenTX von aktuellen Positions-
daten im APRS Format
V11-Tracker mit Display
X
X
X
X
  
Amateurfunk-Tranceiver 
X
X
 
X
X
GPS-Modul  
X
X
 
X
Amateurfunk-
empfänger
X
     
V11-Tracker ohne Display    
X
X
Ein Blick in das GPS-Modul, hier das Oncore-Modul... 
...und hier fährt der Tracker
Wichtige Information !

- es wird keinen fertigen Bausatz geben, die Schaltung und die fertige Software wird aber zur Verfügung gestellt, so kann jeder sein Gerät nach eigenen Wünschen aufbauen.

- hier die Schaltung, "Das kleine V11-Tracker Handbuch" als pdf (179kb)
 

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16.01.2010 16:31