Chronik
Die Klubstation am Gorzberg
wurde im September 2009 aufgelöst.Hier noch ein paar Bilder
kleinere Conteste, DOK-Börse, Meetings
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Ron "schlägt zu" .................................... die Wand der Diplome und QSLs .................................... Pokal 2002
Ein neuer Antennenmast in Bremerhagen
Schritt 1:Gittermasttransport von Lubmin nach Bremerhagen
Am 10.08.2006 wurde unser Gittermast an den neuen Standort nach Bremerhagen gebracht. Neben den unterstützenden Firmen, mit Transport und Hebezeugen waren folgende OM´s anwesend: DF1PET, DG0KF, DL1THB, DL5CG, DL7FBG, DL9GMN, DL9GND und DO4RM.
Schritt 2: Antennendemontage am 14.04.2007
DG0KF und DL7FBG bei der Demontage Der alte Antennenmast ! Stärkung für die MannschaftAm 14.04.2007 erfolgte der Abbau der A3S sowie des Rotors vom Gittermast in Bremerhagen.
Weiterhin wurden nicht benötigte alte Kabel entfernt sowie das Speisekabel des Beams und das Kabel für die Rotorsteuerung zurückgebaut und gesichert.
Mit von der Partie waren Frank (DL7FBG) , Harald (DL9GHT) , Daniel (DF8DHG), Dirk (DG0KF) und Ron (DL9GMN).
Allen Beteiligten ein großes Dankeschön !
Schritt 3: Der alte Antennenmast fällt
Für den neuen Mast wurde noch das Fundament ausgehoben und die Gewindestangen für die Betonschüttung vorbereitet!
Danke an Günter-DF2TG, Rainer-DO4RM, Ron-DL9GMN, Dirk-DG0KF, Frank-DL7FBG, Andreas-DL5CG,
Erich-DL4KUG, Harald-DL1THB und Tosten-DL2NTE.
Fotos: Andreas-DL5CGSchritt 4: 15.September 2007 - Arbeitseinsatz Fundament
Ron DL9GMN und Günter DF2TG waren in dieser Woche bereits am neuen Fundament aktiv, siehe Fotos, auch DO4RM war für Arbeiten an der Rotorplattform vor Ort.
Schritt 5: Am 29.09.2007 steht der Antennenmast
Der Antennenmast steht !
Es war ein großer Einsatz hochmotivierter
OMs. (Weitere Bilder unter www.dl5cg.de)Torsten DL9GTB ist hier "der Höchste"
50. Amateurfunk-Jubiläum
Ein Leben für den Amateurfunk
Hardy Zenker - DL3KWF
(Sonderrufzeichen DM50KWF)Geboren:1938 in Berlin, wohnhaft 1954 -1974 in Leipzig und seit 1974 in Greifswald
Hardy ist mit Leib und Seele Funkamateur. Sein Einsatz in den Verbänden war und ist immer dadurch geprägt, den Amateurfunk allen zugänglich zu machen, Hilfestellung und Unterstützung zu geben und sich für die Rechte und Pflichten der Funkamateure einzusetzen. Das Rufzeichen DL3KWF ist nicht nur durch seine Funkurlaube in der Welt bekannt, mehr als 125 000 QSOs haben dazu beigetragen.
Hardy ist immer dabei, wenn ein Operator für Conteste oder Informationen und Beiträge für den OV-Abend benötigt werden.
Als alter CW-er ist Hardy aber auch dem Neuen aufgeschlossen, ob es eQSL, Echolink, Homepage oder digitale Betriebsarten sind.Dem Ortsverband Greifswald - V11 steht Hardy immer mit Rat und Tat zur Seite.
Danke Hardy!
Ein seltener Schnappschuß - Hardy mit Mikrofon
Hardy im Team DF5A beim WAG
Liste der Rufzeichen
01.03.1957 DM-0735-M SWL-Genehmigung in Leipzig 23.11.1957 Amateurfunkprüfung 28.01.1958 DM3KBM Mitbenutzer der Klubstation - erstes QSO mit UA4KYA, 20m CW 05.07.1959 DM3ZBM induviduelles Mitbenutzerrufzeichen - Klubstation DM3BM 18.08.1960 DM2BFM Einzelgenehmigung Nov.1966 und Nov.1967 DM7M WWDX-Contest-Team Leipzig - 25.11.1966 erstes QSO mit UB5WK 18.01.68 - 15.08.1972 - Verlust der Genehmigung auf "Lebenszeit" 18.01.68 - 15.08.1972 DM-0735-M wieder SWL-Tätigkeit 16.08.1972 DM3IBM individuelles Mitbenutzerrufzeichen - Klubstation DM3BM 27.04.1973 DM2BFM Einzelgenehmigung 22.11.1974 DM2AFA Einzelgenehmigung - jetzt in Greifswald 03.02.-31.10.1978 DT2AFA Sonderrufzeichen anläßlich 25 Jahre Amateurfunk in der DDR 01.01.1980 Y21FA Einzelrufzeichen aus dem souveränen Rufzeichenblock der DDR 01.01.-31.12.1983 Y30AFA Sonderrufzeichen anläßlich 30 Jahre Amateurfunk in der DDR 03.05.1991 DL3KWF Einzelgenehmigung - BRD 01.01.-31.12.2008 DM50KWF Sonderrufzeichen: "von DM 3KBM - 50 Jahre - bis DL3 KWF "
DM-0735-M - 1957
DM2BFM - 1960
DM2BFM - 1973
Y21FA - 1980
Y21FA - 1986
Y59ZA/mm - 1989
DL3KWFTätigkeiten für den Amateurfunk:
1961 - 1964 CW-Lehrer 1964 -1965 Mitarbeiter im Hause des Radioklubs der DDR in Berlin 1976 - 1990 Contest- und Diplom-Manager im Bezirk Rostock 1990 - 1991 Vizepräsident des Radiosportverbandes der DDR - RSV e.V. 1990 Verhandlungspartner beim BMPT zur Umsetzung des Amateurfunks der DDR in das BRD-Recht 1990 - 1994 Mitglied der Arbeitsgruppe des BMPT zur Vorbereitung eines neuen Amateurfunkgesetzes der BRD 1991 - 2001 Vorsitzender des DARC-Distriktes Mecklenburg-Vorpommern 2001 - 2003 Mitglied des Vorstandes des DARC e.V. 2003 - 2008 Manager der QSO-Partys im Februar und Juni
Günter Roeder, DL9GUN, hat seinen Weg zum und im Amateurfunk für uns aufgeschrieben. Die neuen Mietverhältnisse, Brandstiftung im Garten und Krankheit hindern ihn aktiv zu sein. Aber sein Herz hängt an der Faszination des Funkens.
Am 8. April 2007 legte er seine Taste für immer aus der Hand.Was viele unserer OMs nicht wissen: Mein Weg zum Amateurfunk begann ja viel früher als allgemein bekannt ist. Denn bei Übernahme unseres Verbandes durch den DARC gab ich als Jahr meines Beitritts Mai 1985 an, also heute vor 21 Jahren. Das war aber der Zeitpunkt der Lizenzprüfung und meiner ersten QSOs an der Klubstation Y55ZA mit eigenem call Y55NA. Wenn ich also die Mitgliedschaft und die SWL-Zeit mitrechne, müssten es schon über 25 Jahre sein. Aber der eigentliche Weg zum Amateurfunk begann viel früher.
Wir schrieben das Jahr 1943. Ich war bei der Flieger-HJ und bekam mit noch einem Kameraden, Klaus Petzold, die Delegierung zu einem Funkerlehrgang nach Dievenow auf der Insel Wollin in Hinterpommern. Was erwartete uns: 3 Wochen militärische Ausbildung und CW-Unterricht, denn Ziel war es, dass alle Teilnehmer nach dreiwöchigem Lehrgang Tempo 30 Hören und Geben können sollten. Eine technische Ausbildung gab es nicht.
Die beiden Greifswalder Kameraden waren Spitze, ich mit Tempo 105 und 4 Fehlern im Geben und Tempo 70 im Hören. Erst 20 Jahre später sollte mich der Amateurfunk wieder einholen.
Hier noch eine Zwischenbemerkung:
In Greifswald gab es während der Zeit des Dritten Reiches in Ladebow einen Militärflugplatz und als dann 1945 die Russen hier waren, standen noch etliche Flugzeuge auf dem Platz. Ich nahm 1945 eine Lehre als Elektriker auf. Einige Zeit später tauchten Bauschaltpläne von Rundfunkgeräten auf mit der Röhre RV12P2000 und die gab es in den Flugzeugen. Trotz russischer Bewachung gelang es uns die Röhren zu klauen, Empfänger zu bauen, die funktionierten, denn die Russen hatten alle Privatgeräte konfisziert. Sie mussten im Rathhaus abgegeben werden.
Aber zurück zum Amateurfunk:
Es war das Jahr 1963. Unser Sohn Torsten, DL1KUC, wurde am 30.06. als Sonntagskind und dem 70. Geburtstag Walter Ulbrichts als 1000stes Kind geboren. In jenem Jahr kaufte ich regelmäßig den Funkamateur am Kiosk. Später abbonierte ich die Zeitschrift und hob alle Exemplare bis zur Wende auf. Als OM Horst Schulz (DL9GHS) einmal nach Kassel fuhr, nahm er die Zeitschriften für das Archiv mit und die Freunde in Kassel nahmen das dankbar an, wie in einem Schreiben an mich bestätigt wurde.
Als unser Torsten dann zur Schule kam, später Lesen und Schreiben lernte, interessierte er sich natürlich auch für die Zeitschrift FUNKAMATEUR, wurde Mitglied der GST und SWL im Pionierhaus an der Klubstation Y55ZA, die er später als OM auch zeitweilig leitete. Für den SWL musste natürlich ein Empfänger her. Es war ein altes russisches Gerät, das so an die 30 kg oder auch mehr wog. Aber man konnte damit Signale empfangen, und das war die Hauptsache. Auch ich lernte hierbei, lauschte den Signalen in SSB und auch in CW. Dabei frischte ich meine geringen Englischkenntnisse auf.
Nun eine Zwischenbemerkung:
Ich ging 4 Jahre zur Volksschule und 5 Jahre zur Oberschule. Eigentlich nur bis zur 4. Klasse. Aber weil mich die Lehrer so gerne mochten, musste ich die 2. Klasse zweimal machen.Der Krieg holte auch mich ein und so wurde ich als 16jähriger im Januar 1945 eingezogen, als Soldat verwendungsfähig und landete bei der 7. leichten Flakabteilung 755 O in Schleswig-Holstein. Nach dem Krieg kehrte ich am 24.Oktober, einen Tag vor meinem 17. Geburtstag, verlaust, nach 4-tägiger Fahrt auf Puffern und Dächern der Deutschen Reichsbahn wieder heim. An eine Fortbildung in der Schule war nicht zu denken, denn mein Vater war in Gefangenschaft und da hieß es Geld verdienen. Ich lernte Elektriker und schloss die praktische Ausbildung mit Befriedigend, die theoretische mit Gut ab. Lernen war schon immer mein Streben und so machte ich 1967 meinen Meister VE. Diese Prüfung schloss ich mit Auszeichnung ab (18 mal Sehr gut und 2 mal Gut). Ich wollte hiermit sagen, dass Lernen noch niemandem geschadet hat.
Doch zurück zur Funkerei:
Ich trat auch der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) bei, denn das war Voraussetzung, um am Amateurfunk teilnehmen zu können. Mit über 50 Jahren wurde ich SWL und hörte als Y2-18634/A auf den Kurzwellenbändern viele Amateurfunkstationen. QSL-Karten wurden uns von der Klubstation als pauschale Karten zur Verfügung gestellt. Das Bestreben, eine eigene QSL-Karte zu haben, war groß. Da die Idee fest stand und ich in einem Projektierungs-betrieb arbeitete, ging es an den Entwurf. Der Weg zur Ostssee-Druckerei war dann nicht mehr weit. Nachdem ein Klischee in Blei angefertigt war, konnten die ersten eigenen QSLs gedruckt werden. Einen großen! Anteil bei all diesen Dingen hatte Hardy, heute DL3KWF, dem ich viel zu verdanken habe. Die Klischees habe ich heute noch und werde sie bei Gelegenheit Hardy für unsere Klubstation übergeben. Ich habe auch schon an das Amateurfunkmuseum gedacht, aber entschloss mich, so zu handeln.
Ich lernte fleißig weiter, hörte viele QSOs und freute mich über jedes Diplom. Da traten an mich die Freunde unseres Verbandes, insbesondere Con (heute DM5AA), Ernst Fischer (DL2KUX), Norbert Dröse (DL9GND) und auch Egon Klaffke (Y22FA) heran, die Prüfung als Sendeamateur abzulegen. Ich hatte große Bedenken, besonders im technischen Bereich und hatte auch nicht die Absicht, selbst ein Gerät zu bauen. Aber Ich mogelte mich bei der Prüfung durch und erhielt das Rufzeichen Y55NA. Da Sohn Torsten (Y2-9339/A) zu der Zeit bei der Volksarmee war, legte ich die Lizenzprüfung noch vor ihm ab. HI.
Meine ersten QSOs führte ich mit Hardy und seiner XYL Rosel (DL3KWR), natürlich in CW! Jede freie Minute nutzte ich, um an der Station zu arbeiten, viel in SSB, aber auch in CW. So kamen Diplome zusammen, W300U in CW, Worked All Continents in CW u.v.a. mehr.
Das Jahr 1986 passte mir richtig in meinen Kram, aber nur in Bezug auf Funk. Ich wurde invalidisiert, meine XYL arbeitete weiter. So hatte ich viel Zeit, nahm unseren kleinen Zwergpudel, setzte ihn in den Trabi und fuhr zur Station. Dort waren Egon und Ulla, die Schirmherrin im Pionierhaus. Es waren viele Arbeitsgemeinschaften im Hause untergebracht, aber Ulla hat sich viel um unsere Funker gekümmert. 1989 wurde ich 60 Jahre alt und bekam von den Freunden unserer Station eine Elbug, die gebastelt war. Sie hatte auch einen Mithörton und so konnte ich fleißig üben. Nachdem sie ihren Geist aufgegeben hatte, kaufte ich mir in den 90er Jahren eine Elbug.
Die ersten Computer kamen auf in der DDR. Im Betrieb hatten wir einen, so groß wie ein Brett zum Brote schmieren und einem Gewicht von ca 1 kg. Egon beschaffte für das Pionierhaus Lerncomputer, führte Lehrgänge durch und wir erlernten das Programmieren in Basic. Dann gab es bald die KC Serien der Computer und ich kaufte mir einen KC 84/4. Auch im Pionierhaus wurden mehrere dieser Geräte angeschafft. Jetzt wussten wir, wozu auch die Lerncomputer gut waren. Wir schrieben eigene Programme und stellten diese den Gästen vor.
Dann kam 1989 die Wende und damit zogen andere Dimensionen in unser Gedankengut ein. Leider verstarb unser Freund Egon bald nach der Wende. Ich, und auch die ältere Generation unseres OV, werden ihn stets in Ehren halten.
Als wir dann die D-Mark hatten und auch die finanzielle Seite überschaubar war, kam ein eigener Transceiver in das Shack, ein ICOM 725 und als Übergang ein Dipol für 20 Meter. Die heutigen Wohnungsgenossenschaften waren noch nicht von den jetzigen Eigentümern übernommen und so konnte ich in der Tolstoistraße zwischen den Wohn-blöcken eine G5RV spannen und auf allen Bändern qrv sein. Es wurde fleißig gefunkt, später dann auch im Garten mit einer GPA-50. 1995 hatten wir einen Verkehrsunfall und zogen, auch auf Grund unseres Alters, in den Thälmann-Ring. Leider haben die heutigen Eigentümer etwas gegen Antennen. Eine Möglichkeit habe ich aber bisher immer gefunden, der Funkerei treu zu bleiben und suchte immer noch nach einer weiteren, die ich als eifriger Leser unserer Fachliteratur, der CQDL und auch des FUNKAMATEURs, nun endlich gefunden habe: einen Langdraht von 10 Meter Länge und Balloon 9:1, den ich mir allerdings noch beschaffen muss. Ich habe endlich einmal wieder am WAG Contest teilnehmen können - nur mit Langdraht ohne Balloon. Auf 21 Meter geht es nur mit Balloon, sonst auf allen anderen Bändern mit einem Stehwellenverhältnis von 1:1, ufb.
In diesem Jahr war ich auch gesundheitlich sehr gehandicapt. Am 9.3. Brandstiftung im Garten. Aber nachdem man 25 Jahre den Garten hatte, verzichtet man auf einen Wiederaufbau. Am 12. März zur OP, 6 Wochen Aufenthalt und im August zur 4. OP. Dadurch konnte ich auch an unseren Versammlungen im OV nicht teilnehmen.
Ich Grüße alle unsere alten und neuen Freunde.
Mit diesem Bericht wollte ich einen Beitrag für die Chronik unseres OV geben, aber auch zeigen, wie man den Vater für den Amateurfunk begeistern kann. Vielleicht gewinnt unser OV weitere Mitglieder.
Ich wollte aber auch aufzeigen, dass man viel durch Fleiß erreichen kann. Ich arbeite nur noch in CW, und das schon seit einigen Jahren, denn ich habe erkannt, das schöne und auserwählte Stationen nur über CW erreicht werden können.
Hiermit sage ich allen Freunden Tschüß und winke-winke. Wenn sich mein Gesundheitszustand gebessert hat, bin ich wieder mit dabei.Vy 73 und 55 de Gun, DL9GUN (Oktober 2006)
.... Laudatio des Distriktsvorsitzenden Jürgen Radtke, DL7UVO ... ............. aus Anlaß der 60jährigen Klubmitgliedschaft von ............ .............................. OM Ernst Fischer, DL2KUX ............................. gehalten am 03.02.2006
Wir ehren heute einen OM für seine langjährige Mitgliedschaft - 60 Jahre - in Amateurfunkverbänden dessen Name bei vielen Funkfreunden, insbesondere zwischen Ostsee und Thüringer Wald, einen guten Klang hat und gewiß in Dankbarkeit viele Erinnerungen weckt.
OM Ernst Fischer ist seit dem 1. Januar 1944 organisierter Funk- .... amateur. Die für ihn und für die Funkamateure der DDR bedeutsam-ste Zeit liegt in den 60er und 70er Jahren. Von Greifswald aus .......... erreichten viele Impulse vor allem junge Menschen, die dadurch - ...... gewissermaßen von dem in Greifswald entwickelten Bazillus infiziert, der u.a. auch über die Rundsprüche von DM0SWL verbreitet wurde - zum Amateurfunk gefunden haben. Es war die Zeit der höchsten ....... Zuwachsraten an Funkamateuren der letzten 50 Jahre. Die ................ Statistiken der QSO-Partys bestätigen, daß etwa die Hälfte der ........ Teilnehmer seit dieser Zeit mit dem Amateurfunk verbunden ist. ........
In Greifswald arbeitete ein Team. Der organisierende Kopf war Egon Klaffke DM2BFA und der im Hintergrund für Technik und Funkbetrieb zuständige OM war Ernst - damals DM2AXA. Ernst entwickelte nachbausichere Geräte für den Newcomer. Es entstand eine ganze ....... Serie von Geräten. Alle trugen den Namen "Pionier" mit den Nummern 1 bis 8. ........................................................ Schaltung des Pionier 1........................................................
Pionier 1 Pionier 2 Pionier 3 Pionier 4
.... Pionier 1 - ein Einkreis-Empfänger 0-V-1 mit 2 Röhren ..................... .... Pionier 2 - ein Universalnetzteil für Röhrenschaltungen ...................... .... Pionier 3 - ein Röhrendipper mit Steckspulen ..................................... .... Pionier 4 - ein Einfachsuper mit Röhren und Steckspulen, dem der.. .... Pionier 5 - ein transistorisierter 80-Meter-Einfachsuper folgte. ......... Diese Pionier-Reihe fand mit dem Dippmeter mit Feldeffekt-Transis-toren im Pionier 8 seinen Abschluß. Alle diese "Pioniere" wurden im ... FUNKAMATEUR veröffentlicht - 1965, 1973 - und schließlich erschien 1980 das Heft 25 der Schriftenreihe "Der Junge Funker" mit den ......... Geräten Pionier 5 bis Pionier 8. ................................................................. ...................................................... Urkunde der IV.Leistungsschau der GST 1966
Ernst war auch selbst ein Pionier, als er - es war wohl 1957 und der Amateurfunk in der DDR längst zugelassen - vom damaligen Kreisvorsitzenden der GST erfahren mußte, daß es so etwas ..... wie Amateurfunk in der DDR nie geben würde. Danach gab es dann doch in Greifswald Amateurfunk. Die Klubstation DM3MA wurde gegründet, Ernst bekam etwa 1959 das Rufzeichen .......... DM3WMA und wurde 1962 DM2AXA. Aus diesem Rufzeichen wurde 1980 Y21XA und schließlich 1991 DL2KUX. ...................... Es gibt noch eine andere, weniger bekannte Spur. Im Jahre ....... 1972 erschien in der DDR eine Sonderbriefmarkenserie. Die .... 25-Pfennig-Marke zeigt eine Zeichnung der Eigenbaustation ...... von Ernst - allerdings anonym. ......................................................... In Greifswald sind Amateurfunk, Pionierhaus und der Name ....... Ernst Fischer ein Begriff. Vieles, ob Ausbildung oder Funkbe-trieb spielten sich auch wie zuletzt in den Kellerräumen des Pionierhauses in der Schillstraße ab, in denen Ernst ............ einstmals gewohnt hatte. .............................................................. "hier ist der Fuchs" - Fuchsjagd in der Granitz ... .......................
Und wer sich gern die Mikrowelt unter einem Elektronenmikroskop anschauen wollte, war ... bei Ernst in seinem QRL an der Greifswalder Universität stets willkommen.
Lieber Ernst, Du hast Dein Leben dem Amateurfunk in höchst ehrenswerter Weise .............. gewidmet. Wir danken Dir für alles recht, recht herzlich - für alles, was Du in der Dir eigenen stets bescheidenen Art und Weise für den Amateurfunk insgesamt geleistet hast. Die ......... Ehrennadel für 60 Jahre Mitgliedschaft in Amateurfunkorganisationen - jetzt im DARC - ist eine bescheidene Anerkennung für Dein engagiertes Wirken. Wir wünschen Dir viele .......... schöne Jahre, wenn auch jetzt mehr am Rande des Amateurfunks. ..........................................
01.11.2009 15:44